Rainer Lukaschek
Facharzt für Allgemeinmedizin
Am Eickholtshof 14 . 46236 Bottrop . 02041 5673760

Anwendungsliste UVB/UVE-Indikationen

Makro- und Mikroangiopathien, vasospastische Phänomene und resultierende Durchblutungsstörungen:

  • periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) vor allem in den Stadien Ilb-IV nach Fontaine,
  • diabetische Makro- und Mikroangiopathie einschließlich der Komplikationen wie periphere Polyneuropathie, diabetische Retinopathie und Nephropathie sowie Ulzerationen und Gangränen,
  • koronare Herzerkrankung (KHK),
  • zerebro-vaskuläre Insuffizienz aller Stadien, Zustand nach Apoplex, zerebraler, vertebro-basilärer und vestibulärer Schwindel, geriatrische Erkrankungen und Funktionsstörungen (Schlafstörungen, Verwirrtheitszustände, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen usw.),
  • Endarteriitis obliterans (M. Winiwarter-Buerger),
  • akuter Hörsturz und Tinnitus,
  • Raynaud-Syndrom (z. B. bei Sklerodermie),
  • Migräne,
  • Menstruationsbeschwerden,
  • Morbus Meniere,
  • chronische venöse Insuffizienz vor allem mit Ulzerationen,
  • Mikrozirkulationsstörungen bei Plasmaviskositätserhöhunge,
  • Hyperfibrinogenämie,
  • paraneoplastisches Syndrom,
  • Sklerodermie.
Zusätzlich haben sich Krankheitsbilder abgezeichnet, die besonders gut auf die Behandlung mit der UVB reagieren. So hat sich der Einsatz der UVB als adjuvante Therapie bei onkologischen Erkrankungen besonders bewährt. Die betroffenen Patienten profitieren vor allem durch ein verbessertes Allgemeinbefinden und durch eine geringere Nebenwirkungsrate bei gleichzeitig angewendeter Chemo- und Radiotherapie. Die antioxidativen Wirkungen der UVB spielen dabei eine große Rolle.

Gute Ergebnisse lassen sich auch bei verschiedenen Lebererkrankungen und manchen metabolischen Störungen sowie Wundheilungsproblemen erzielen. Neben der Tumorbegleittherapie und den oben genannten verschiedenen Durchblutungsstörungen gehören sie zu den klassischen Indikationen:

  • Leberzirrhose,
  • chronische Hepatitiden,
  • Diabetes mellitus,
  • Hyperlipidämien aller Art,
  • perioperativ bei allen Eingiffen.

Besonders bei gefäßchirurgischen Operationen und Gelenkersatzimplantationen gibt es gute Erfahrungen hinsichtlich einer Verminderung von Wundinfektionen, schnelleren Heilung und insgesamt zügigeren Erholung der Patienten.

Zusätzlich zu diesen klassischen Indikationen kann die UVB häufig bei anderen schwer therapierbaren Krankheiten mit gutem Erfolg eingesetzt werden.
So ist der Einsatz empfehlenswert bei:

  • ophthalmologischen Erkrankungen,
  • Chorioretinitis,
  • trockener Makuladegeneration,
  • Retinitis pigmentosa, Zustand nach frischer Zentralgefäßthrombose, rheumatischen Irido-Skleritiden.
  • Hauterkrankungen,
  • Herpes Zoster,
  • Keloide,
  • Psoriasis vulgaris,
  • Erysipel.
  • pulmonologischen Erkrankungen,
  • Pneumonien, Bronchitiden, Asthma bronchiale.
  • orthopädischen Krankheitsbildern,
  • Morbus Sudeck,
  • reaktivierten Arthrosen,
  • rheumatischem Formenkreis.
  • gastroenterologischen Erkrankungen,
  • Colitis ulcerosa,
  • Morbus Crohn.
  • nephrologischen und urologischen Erkrankungen,
  • Gichtniere,
  • streptokokkeninduzierte IgA-Glomerulonephritis,
  • Hämodialysepatienten mit Durchblutungsstörungen,
  • akuter und chronischer Zysto-Pyelo-Nephritis,
  • akuter und chronischer Prostatitis.