Rainer Lukaschek
Facharzt für Allgemeinmedizin
Am Eickholtshof 14 . 46236 Bottrop . 02041 5673760

Testen Sie Sich auf Oxidativen Stress

In der heutigen Zeit ist der Mensch einer Vielzahl unterschiedlichster Umweltbelastungen ausgesetzt, die hohe Anforderungen an den Organismus stellen. Die Folge: vermehrte Bildung "Freier Radikale" und Oxidativer Stress, der eine besondere Rolle in der Pathogenese chronischer Erkrankungen und im Alterungsprozess des Menschen spielt. Die Belastung des Körpers mit Freien Radikalen kann durch den F.R.A.S.-Test, einem einfach durchzuführenden, semi-quantitativen Schnelltest ermittelt werden.

Freie Radikale und Oxidativer Stress
Freie Radikale entstehen im Stoffwechsel bei einer Vielzahl oxidativer Prozesse. Freie Radikale enthalten immer ein oder mehrere ungepaarte, freie Elektronen und besitzen daher eine hohe Reaktionsfähigkeit. Sie versuchen eine stabile Form anzunehmen, indem sie Elektronen von anderen Molekülen abspalten. Dabei entstehen neue Radikale, die wiederum mit anderen Substanzen reagieren. Es kommt also zu einer Kettenreaktion, die eine Zerstörung wichtiger biologischer körpereigener Strukturen zur Folge haben kann. Angriffspunkte Freier Radikale sind vorzugsweise DNA, Proteine und Lipide. So können Sauerstoffradikale beispielsweise mehrfach ungesättigte Fettsäuren der Zellmembran angreifen. Dabei entstehen aggressive Lipidperoxylradikale, die wiederum neue Lipidradikale generieren. Diese Kettenreaktion setzt sich so lange über die Membran fort, bis ein kettenbrechendes Antioxidans die Reaktion unterbricht.
Die Ursachen für die Bildung Freier Radikale sind zum einen endogen bedingt: Atmungsvorgänge, oxidative Enzyme, entzündliche Prozesse und erhöhte körperliche bzw. geistige Belastung. Zum anderen führen exogene xenobiotische Faktoren wie Zigarettenrauch, Medikamente, Gifte, Smog, Ozon, UV-Strahlung und Röntgenstrahlung zu ihrer vermehrten Entstehung.









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